Hallo, hier ist wieder Polly, eure rasende Hundereporterin

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Das muss ich euch unbedingt erzählen…

Nach einem ganz erfolgreichen Leiterseminar 2014 im Käbschütztal wollten sich schon 7 Monate später alle leitenden Herrchen und Frauchen aller Bürgerhilfeeinrichtungen gemeinsam mit der Geschäftsführerin Frau Seifert und der Bereichsleiterin Frau Wagner im Hotel Stephanshöhe Schellerhau treffen.

Also früh am Morgen ganz schnell aus dem Körbchen gehüpft, Koffer gepackt und los ging es ins Gebirge. Nur gut, dass kein Schnee mehr lag.

Dieses Mal hatte auch ich eine offizielle Einladung, denn die geplanten Themen waren für mich von großem Interesse, wegen der ständigen Bell- und Knurrattacken unseres Nachbarhundes Bello musste für mich schnellstens eine Lösung her.

Am ersten Tag ging es gemeinsam mit dem Referenten Herrn Zips darum, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit es allen Frauchen und Herrchen mit ihren Teams im Umgang mit dem Jugendamt und allen Kooperationspartnern gelingt, ihre Rolle als Dienstleister auf Augenhöhe zum Wohle des Kindes überhaupt wahrnehmen zu können. Für mich waren die Inputs von großer Wichtigkeit, da ich auch ständig Kontakt zum Tierschutzverein halten muss, wie gesagt, wegen Bello eben…

Ich kann den gelungenen Tag mit einem eigenen Zitat kurz zusammenfassen: „Wenn ich meinen Dienst gut leisten möchte, muss ich wissen, welchen Dienst ich leiste.“ Klingt doch cool, oder…

Am Abend trafen sich alle wanderfreudigen Herrchen und Frauchen zu einer Kneipp- und Kräutertropfenwanderung querfeldein über Wiesen und durch den Wald. Stellt euch vor, da haben einige sogar am Wiesengras geknabbert! Wenn ich nicht genau wüsste, dass das Menschelein sind... Hihi!

Am nächsten Tag wurde es für mich und die anderen voll spannend, ging es gemeinsam mit Herrn Heidig doch darum, warum es immer wieder Konflikte im Team und mit Klienten gibt und wie man diese positiv lösen kann, damit beide Seiten zufrieden mit dem Ergebnis sind.

Für mich kam es zum AHA-Effekt, dass man denen, welche Konflikte mit Gewalt lösen wollen, die Zielerreichung nicht ermöglichen sollte. Das bedeutet für mich, Bellos Knurren und Bellen darf nicht dazu führen, dass ich ihm ständig meinen Knochen abgebe. WEIL: Seine Aggressionen sind nämlich angelernt und nicht angeboren, er kann also umlernen und Wege finden friedlich zum Ziel zu gelangen. Vielleicht teile ich ja dann meinen Knochen mit ihm?

Am Nachmittag besprachen wir noch, dass es ganz wichtig ist, sich um die älteren Mitarbeiter im Team rechtzeitig zu kümmern, ihre Sorgen und Probleme wahr und ernst zu nehmen, herauszufinden, was sie noch bis zum wohlverdienten Renteneintritt erreichen wollen. Also ich habe da auch schon meine Pläne: Auf jeden Fall möchte ich mein Frauchen noch zu vielen Leiterseminaren begleiten und euch über Interessantes aus dem Bürgerhilfealltag berichten.

Bevor am Abend ein Lagerfeuer entzündet wurde, ging es mit brennenden Fackeln eine Runde um Schellerhau. Bei Stockbrot und guten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge.

Am Samstag gesellten sich die Bereichsleiterinnen Frau Tappert und Frau Schild zu uns, denn es ging um  die Auswertung der Mitarbeiterbefragung 2014. Bei der Auswertung war die Geschäftsführung ganz gespannt darauf, wie die Mitarbeiter z.B. auf folgende Fragen antworteten.

  • Wie zufrieden sind sie insgesamt mit den äußeren Bedingungen an Ihrem Arbeitsplatz?
  • Wie wirkt und handelt ihr Vorgesetzter?
  • Wie hoch ist Ihre Arbeitsbelastung?
  • Entwicklungsmöglichkeiten im Verein

Ganz oft waren im Diagramm die Farben grün und blau vertreten, das bedeutet, dass die Mitarbeiter zum sehr großen Anteil zufrieden mit ihrem Arbeitgeber und dessen Mitarbeitersorge sind.

Genau wie Frau Seifert finde ich das Ergebnis spitze, vor allem, weil blau und grün meine Lieblingsfarben sind. So sieht auch meine Lieblingskuscheldecke aus.

Ich glaube die Geschäftsführung ist ganz schön stolz auf das erreichte Ergebnis, beweist es doch wieder, dass es bei uns menschelt, und das ganz intensiv.

Genau so fiel auch die Verabschiedung nach diesen erkenntnis- und erfahrungsreichen Seminartagen aus, bei denen auch die Vernetzung nicht zu kurz kam.

Das war es erst einmal von mir, ich kann euch jetzt schon sagen: Bello ist auf einem guten Weg…