Ein kurzer Einblick in die Tätigkeit einer unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Seniorenhilfe

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Autor: 
J. Nöckel

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren, liebe Angehörige, liebe Leserinnen und Leser, ist den Jüngeren und im Arbeitsleben stehenden unter Ihnen eigentlich so richtig bewusst, wie gut Sie es haben? Sie besitzen meistens ein Fahrzeug und haben damit die Gelegenheit, alles was Sie für Ihr tägliches Leben benötigen, selbst zu besorgen. Oder Sie erledigen auf dem Fahrtweg gleich noch einen Arzt- oder Behandlungstermin. Was machen aber die Älteren oder/und auf fremde Hilfe angewiesenen Mitmenschen, die keine Vertrauten in der Nähe haben, die ihnen helfen könnten? Öffentliche Verkehrsmittel fahren in der Regel nur alle paar Stunden, dann wären auch noch die schweren Taschen zu schleppen. Für professionelle Fahrtdienstleister fehlt oft wegen einer geringen Rente das Geld.

So geht es drei Witwen aus Cunnersdorf bei Glashütte. Frau Hannelore Schönberg, ihre Schwägerin Frau Christa Schönberg und Frau Brigitte Dießler. Was tun, wenn man wie Hannelore Schönberg sehr schlecht laufen kann, aber in Glashütte zur Physiotherapie soll? Was tun, wenn man gern richtig einkaufen möchte, möglichst für die ganze Woche? Hier kommt Frau Carmen Liebeheim ins Spiel, die als Ehrenamtliche bei der Seniorenhilfe der Bürgerhilfe Sachsen e. V. tätig ist. Sie fährt die 3 Damen jeden Donnerstag nach Glashütte zur Therapie und danach zum Einkaufen. Das geschieht ab Wohnungstür und wieder zurück, die Taschen werden von Frau Liebeheim auch hineingetragen. Sie fährt auch mal nach Dresden oder Freital zum Arzt, was jedoch nicht die Regel ist.

Doch wie sind die Drei denn an Frau Liebeheim herangekommen? Frau Nöckel, Leiterin der Seniorenhilfe der Bürgerhilfe Sachsen e. V., hatte in der Vergangenheit unsere Leistungen in der Physiotherapie Weidig in Glashütte vorgestellt. Frau Weidig hat dies gleich ihrer Mutter Hannelore Schönberg erzählt, die von dem Angebot sofort angetan war. Christa Schönberg hat sich eingeklinkt und später kam noch die Nachbarin, die auch schlecht zu Fuß ist, hinzu. Wie sie alle drei einmütig erklären, ist es ein richtig gutes Miteinander mit Frau Liebeheim. Sie macht immer ein „Geschicke“ dran. „Sonderwünsche“ werden möglichst erfüllt. Man kann mit ihr über alles reden, sie lieben ihre offene und lockere Art.

Frau Liebeheim bekam Interesse für das Ehrenamt bei der Seniorenhilfe, als sie selbst Hilfe für ihre älteren Familienmitglieder suchte. Sie erklärte, dass es ihr großen Spaß macht, ältere Menschen ehrenamtlich zu unterstützen. Da die Nachfrage nach Fahrten, Begleitungen und Besuchsdiensten ständig steigt, wünscht sie sich noch mehr ehrenamtliche Mitstreiter.

Sollten Sie Interesse an einem Ehrenamt bei der Seniorenhilfe der Bürgerhilfe Sachsen e. V. haben und möchten unsere Reihen mit verstärken, dann sind Sie herzlich willkommen. Die Vermittlung der ehrenamtlichen Hilfen wird von der Seniorenhilfe koordiniert. Ebenso werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter betreut und fachlich begleitet, und sie erhalten eine Aufwandsentschädigung.

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